Was, wenn deine Kundinnen irgendwann nicht mehr wissen, warum sie ausgerechnet bei DIR kaufen sollen?
Du gibst dir jahrelang Mühe, Vertrauen aufzubauen. Du erzählst von deinem Leben, teilst deine Erfahrungen, zeigst dich, wie du bist.
Und dann beginnst du, deine Bilder und Texte von einer KI erstellen zu lassen.
Weil es schneller geht und weil du mithalten möchtest. Weil du glaubst, dass dein Content dadurch professioneller wird- alle machen es doch gerade!
Aber was, wenn du damit ausgerechnet das verlierst, wofür deine Kundinnen zu dir gekommen sind? Dich.
Denn mal ehrlich: Wenn deine Bilder aussehen wie die von hundert anderen Beraterinnen und deine Texte klingen wie die von tausend anderen Accounts und KI – warum sollte jemand noch bei dir kaufen?
Gerade im Networkmarketing ist das eine verdammt wichtige Frage, wo eh schon alle den selben Inhalt posten, mit den selben 2 Fotos.
Letzte Woche habe ich mich mit einem Freund getroffen. Marketingprofi, Medienprofi, Fotograf. Wir haben lange über KI gesprochen und darüber, was sie gerade mit Personal Brands macht.
Und wir waren uns in einem Punkt einig:
KI kann für eine Personal Brand der Todesstoß sein.
Klingt dramatisch? Wartet, bis ich euch erzähle, warum mich dieses Thema letzte Woche sogar ein bisschen zum Weinen gebracht hat.
Seit sechs Jahren folge ich einer Frau, die Unternehmerinnen begleitet. Eine wirklich wunderbare Frau, deren Arbeit ich unglaublich schätze. Ihre Angebote sind extrem hochpreisig, und trotzdem habe ich mir immer gedacht: Irgendwann, oh Manno, irgendwann mache ich bei ihrem Wüstenretreat mit.
Ich habe ihre Newsletter geliebt- und zwar jeden Jeden einzelnen. Ich hab alle markiert in meinem E-Mail Programm- sie hat ein eigenes Fähnchen- gelb.
Letzte Woche kam wieder einer.
Ich habe ihn geöffnet und am ersten Blick gemerkt- Claude.
Ich habe den Newsletter abbestellt.
Und jetzt kommt etwas, das vielleicht ein bisschen verrückt klingt: Ich hatte Tränen in den Augen.
Nicht, weil ein Newsletter mit KI geschrieben wurde. Sondern weil ich plötzlich das Gefühl hatte, dass mir jemand weggenommen wurde, dem ich seit Jahren gerne zugehört hatte.
Ich weiß, das klingt dramatisch. Aber genau das macht eine gute Personal Brand doch aus, oder? Das ist doch letztendlich der Grund, warum wir irgendwann auf Kaufen drücken.
Dass wir uns mit Menschen verbunden fühlen, obwohl wir sie vielleicht noch nie persönlich getroffen haben.
Dass wir ihre Stimme in ihren Texten hören. Dass wir ihre Eigenheiten mögen. Ihre Gedanken und ihre Art die Welt zu sehen.
Und dass wir irgendwann bereit sind, ihnen unser Vertrauen und vielleicht auch sehr viel Geld zu schenken.
Natürlich könnte ich jetzt nach Gründen suchen. Vielleicht war sie krank oder ihre Woche stressig. Vielleicht hat sie sich gedacht, dass es besser ist, schnell etwas mit Claude zu schreiben, als gar keinen Newsletter zu verschicken.
Kann alles sein.
Aber ich möchte euch etwas sagen, das wir als Unternehmerinnen manchmal vergessen:
Unsere Kundinnen beurteilen uns nicht danach, wie viel Arbeit wir gerade haben. Sie erleben einfach das, was bei ihnen ankommt.
Und bei mir kam in diesem Moment an: Die Worte, wegen derer ich seit sechs Jahren hier bin, sind plötzlich nicht mehr ihre, noch ihr Look.
Das hat etwas verändert.
Natürlich hätte ich bei ihr das bekommen, wofür sie seit Jahren steht. Aber meine Vorfreude, mein Vertrauen, dieser Wunsch, irgendwann bei ihr zu buchen – all das hatte plötzlich einen Riss, einen bitteren Beigeschmack.
Und genau darüber haben ein Freund und ich gesprochen.
Wir beobachten gerade, wie immer mehr Selbständige und Beraterinnen zu KI greifen, weil sie Angst haben, den Anschluss zu verlieren.
Da werden Fotos generiert, auf denen plötzlich alles möglich ist. Perfektes Licht, perfekte Räume, perfekte Menschen. Und Texte geschrieben, die auf den ersten Blick unglaublich professionell wirken.
Nur sieht irgendwann alles gleich aus und vorallem, man weiss: das ist jetzt irgendwas. Keine Mühe, schnell schnell.
Und mittendrin sitzen wir und fragen uns, warum unsere Kundinnen nicht mehr reagieren.
Ich frage mich, ob wir gerade dabei sind, etwas wegzuoptimieren, das wir uns über Jahre mühsam aufgebaut haben.
Unsere Glaubwürdigkeit.
Denn gerade bei dōTERRA kaufen Menschen doch nicht deshalb bei uns, weil wir Monatsaktions-Slides posten.
Sie kaufen bei uns, weil sie uns etwas glauben. Weil wir ihnen zuhören und reagieren. Weil sie wissen, dass wir uns Gedanken machen. Weil sie uns zutrauen, dass wir nicht einfach irgendetwas empfehlen, nur um einen Verkauf abzuschließen.
Und weil sie uns mögen.
Ja, auch das darf man ruhig einmal sagen.
Menschen kaufen gerne bei Menschen, die sie mögen.
Warum also versuchen wir gerade mit aller Kraft, immer weniger wie wir selbst zu klingen?
Ich bin übrigens überhaupt nicht gegen KI. Mein Freund auch nicht. Wir finden beide, dass sie unglaublich viel kann und uns in vielen Bereichen das Leben leichter machen wird. Hey KI baut grad eine Suchfunktion für die 6k schwere Stock Galerie- hello I LOVE YOU!
Aber es macht für mich einen riesigen Unterschied, ob ich mir bei einer Arbeit helfen lasse oder ob ich meine Persönlichkeit gleich mit abgebe.
Ob ich ein Werkzeug benutze oder jemanden anderen für mich sprechen lasse.
Und vor allem, ob ich meinen Kundinnen etwas zeige, das wirklich aus meinem Leben kommt, oder eine künstlich erzeugte Version davon.
Ich glaube, wir unterschätzen, wie fein Menschen solche Dinge wahrnehmen.
Vielleicht können sie nicht einmal genau sagen, was sie stört. Aber sie merken, wenn etwas nicht mehr zusammenpasst.
Wenn eine Frau, die jahrelang so persönlich geschrieben hat, plötzlich klingt wie ein Werbetext.
Wenn eine Beraterin, die Natürlichkeit und Authentizität lebt, plötzlich Bilder zeigt, die mit ihrem wirklichen Leben nichts mehr zu tun haben.
Und wisst ihr, was mein Freund gesagt hat?
Dass seiner Meinung nach am Ende genau die Menschen und Marken übrig bleiben werden, die sich ihre Persönlichkeit bewahren.
Die nahbar bleiben und Mühe geben. Die ihren Kundinnen das Gefühl vermitteln, dass sie ihnen wirklich wichtig sind.
Ich hoffe so sehr, dass er recht hat.
Und genau deshalb möchte ich auch mit AUREA STOCK diesen Weg weitergehen.
Ich möchte echte Bilder machen. Mit echten Dingen, echtem Licht, echten Geschichten. Bilder, die ihr für eure Kommunikation verwenden könnt, ohne euch dafür eine künstliche Welt ausdenken zu müssen.
Aber eure eigenen Worte, eure Erfahrungen, eure Persönlichkeit – die kann und soll euch niemand abnehmen.
Vielleicht dauert es manchmal länger, einen Text selbst zu schreiben. Vielleicht ist er nicht perfekt. Vielleicht fällt uns tagelang nichts ein.
Na und?
Dann gibt es eben einmal keinen Post.
Ich glaube nicht, dass wir Kundinnen verlieren, weil wir zu wenig perfekten Content produzieren. Ich glaube, wir verlieren sie, wenn sie irgendwann nicht mehr spüren, wer hinter diesem Content steht.
Und ganz persönlich?
Ich hätte von dieser Frau tausendmal lieber einen Newsletter mit drei ehrlichen Sätzen bekommen.
Oder einfach eine Woche gar keinen, es wär nichtmal aufgefallen.
Habt einen schönen Freitag!
Herzlich, Manuela




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